Karte der Etappe Susanfe – Vogealle
Infos Susanfe – Vogealle
Distanz: 7.93 km
Aufstieg: 783 m
Abstieg: 1.151 m
Gesamthöhenunterschied: 1.934 m
Höchster Punkt: Tête des Ottans, 2.549 m
Schwierigkeitsgrad: T4
Wanderzeit: ~4 Stunden
Beschreibung der Etappe Susanfe – Vogealle
Wir verlassen die Cabane de Susanfe und gehen denselben Weg zurück, den wir am Vortag gekommen sind. Wir steigen das Susanfe-Tal hinab, bis wir die mit einem gelben Schild gekennzeichnete Weggabelung erreichen. Die schweizerische Markierung in Weiß-Rot-Weiß – Bergwanderwege – ist auf diesem Abschnitt sehr präsent, und es ist sehr einfach, sich zu orientieren, um bis auf die Höhe des Wildbachs hinabzusteigen und diesen zu überqueren.


Am Ende der Leitern folgt man dem Südgrat weiter, bis man schließlich einen Steinhaufen erreicht, der sich 100 m östlich der Tête des Ottans (2.549 m) befindet. Dieser Steinhaufen markiert die Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz und kennzeichnet zugleich den Eingang zum Naturschutzgebiet Sixt Fer-à-Cheval.
Von dort führt der Weg weiter entlang des Grats bis zum Col de Sageroux (2.407 m). Die Farbe der Markierungen ändert sich: Gelb und Rot stehen für die GRP, also die regionalen Wanderrunden.
Vom Col de Sageroux aus erreicht man anschließend die Tête de Pérua (2.296 m), indem man einen Felsvorsprung überquert, der dem beeindruckenden Prazon-Gletscher und dem Pic de Tenneverge zugewandt ist. An der Tête de Pérua angekommen, geht es über einen recht steilen Abstieg zu einem kleinen Felsvorsprung, der den Lac de la Vogealle überragt.
Von dort aus wird der Hang flacher, man überquert den Wildbach, der aus dem See entspringt, und erreicht in knapp einer halben Stunde die Refuge de la Vogealle.
Schwierigkeiten der Etappe

Die Leitern der Ottans werden von Wanderern, die die Tour zum ersten Mal machen, oft sehr gefürchtet. Um den Col des Ottans zu erreichen, muss man an einer sehr steilen Stelle die Hände auf den Boden setzen und Leitern hinaufklettern. Für Personen, die mit Klettersteigen oder Klettern vertraut sind, stellt diese Passage im Aufstieg jedoch keine besonderen Schwierigkeiten dar.
Der gesamte Aufstieg ist mit Ketten und Leitern sowie einem Sicherungsseil ausgestattet. Wer sich an luftigen Passagen nicht wohlfühlt, kann sich somit mithilfe der Klettersteigausrüstung (Klettergurt und elastisches Sicherungsseil) absichern.
Achtung für Personen mit großem Rucksack (> 50 L): Der Ausstieg aus den Leitern erfolgt durch eine Öffnung, die nicht sehr breit ist. Große Rucksäcke können Schwierigkeiten bereiten, wenn sie auf dem Rücken getragen werden. Wenn Sie die Etappe in einer Gruppe bewältigen, kann es sinnvoll sein, dass die Person mit dem kleinsten Rucksack zuerst geht. Oben angekommen, kann sie dann den Nachfolgenden beim Ausstieg helfen, indem sie deren Rucksäcke übernimmt.
Etappen
- Vorherige Etappe: Bonavau – Susanfe
- Nächste Etappe: Vogealle – Folly











